Henri ist sieben Jahre alt.
Er kam viel zu früh zur Welt – bereits in der 32. Schwangerschaftswoche. Durch eine Hirnblutung entwickelte sich im Laufe der Zeit eine Cerebralparese mit rechtsbetonter Spastik.
Trotz all dieser Herausforderungen ist Henri ein fröhlicher, sensibler und unglaublich tapferer Junge. Sein Alltag bedeutet oft, mehr Kraft aufbringen zu müssen als für andere Kinder selbstverständlich ist. Besonders die rechte Körperseite war für ihn lange spürbar schwächer und nicht so gut kontrollierbar.
Als Henri das QURV-Armband bekam, waren unsere Erwartungen vorsichtig. Natürlich hofft man als Mutter immer, dass etwas helfen kann – aber man möchte sich auch nichts vormachen. Umso berührender war das, was dann geschah.
Bereits nach ungefähr einer Woche sagte Henri selbst etwas, das uns tief bewegt hat:
Er habe das Gefühl, rechts genauso viel Kraft zu haben wie links.
Und tatsächlich bemerkten auch wir Veränderungen. Henri wirkte stabiler beim Laufen, ausbalancierter in seinen Bewegungen und insgesamt sicherer in seinem Körpergefühl. Es war, als würde sein Körper harmonischer zusammenarbeiten.
Das Schönste daran war aber nicht nur das, was wir beobachteten – sondern dass Henri es selbst gespürt hat. Dieses eigene Wahrnehmen von Kraft, Stabilität und Balance hat ihm sichtbar gutgetan.
Für Außenstehende mögen es kleine Veränderungen sein. Für uns als Familie sind es große Momente. Denn wenn ein Kind, das jahrelang Einschränkungen erlebt hat, plötzlich selbst sagt:
„Ich glaube, rechts ist jetzt genauso stark wie links“,
dann ist das etwas, das Hoffnung schenkt.